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In Zeiten der ständig steigenden Preise ist es natürlich immer wieder sinnvoll, den Anbieter zu wechseln. Das betrifft nicht nur den Festnetz-Anschluss oder den Handy-Vertrag. Auch die Betriebskosten für die Wohnung oder für das Haus können durch einen Anbieterwechsel gesenkt werden. So sollte man sich zum Beispiel vor Beginn einer Heizperiode nach einem neuen Gasanbieter umschauen. Denn immer dann, wenn die Heizungen, die mit Erdgas betrieben werden, das erste Mal eingeschaltet werden, werden die Preise für Erdgas meist auch erhöht.

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Bevor man sich jedoch für einen bestimmten Gasanbieter entscheidet, sollte man auf das Kleingedruckte achten. Die Vertragsdetails können von Anbieter zu Anbieter variieren und entscheidend sein, wenn es um die Wahl des richtigen Anbieters geht. Diese Vertragsdetails sollten vor Abschluss eines Vertrages in jedem Fall berücksichtigt werden. Denn nicht immer ist das günstigste Angebot auch das beste Angebot.

Zu den Vertragsdetails gehören zum Beispiel Boni, die für Neukunden gewährt werden. Bei einem Anbieterwechsel winken dem wechselwilligen Verbraucher bis zu 90 Euro, sofern er beim neuen Gasanbieter als Neukunde gilt. Dem entgegen stehen jedoch die Sonderabschlagszahlungen. Dabei handelt es sich um Zahlungen, die zu Vertragsbeginn fällig werden. Der Gasanbieter verwendet diese Zahlungen als zinsloses Darlehen. Nach Ablauf des Vertrages erhalten Verbraucher die Sonderabschlagszahlungen zurück. Doch die Höhe von durchschnittlich 400 Euro ist vielen Verbrauchern ein Dorn im Auge.

Wichtig sind natürlich auch die Serviceleistungen. Dabei ist zu beachten, dass nicht jeder teure Anbieter auch einen guten Service bietet. Andererseits ist es auch nicht immer der Fall, dass günstige Anbieter nur einen schlechteren Service bieten können. Beachtet werden sollte auf jeden Fall, wie mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen werden kann. Ist die Kontaktaufnahme online bzw. per Email möglich? Gibt es eine kostenlose Servicerufnummer? Wie sind die Servicemitarbeiter zu erreichen?

Für viele Verbraucher sind vor allem auch die Alternativen wichtig – zum Beispiel Bio- oder Ökogastarife. Mit diesen speziellen Tarifen soll der CO2-Ausstoß eingedämmt werden. Doch in der Regel verlangen die Gasanbieter für derartige Tarife einige Euro mehr im Monat.
Auch Preisgarantien sollten Beachtung finden. Diese werden von den meisten Gasanbietern in der Regel für zwölf Monate gewährt. Das ausnutzen ist wirklich eine Überlegung wert. Denn schließlich sind pro Jahr Preiserhöhungen keine Seltenheit. Und letztendlich kann man den Gasanbieter nach Ablauf dieser zwölf Monate auch wieder wechseln. Hierbei sind jedoch die Vertragslaufzeiten zu beachten. Diese belaufen sich auch meist auf zwölf Monate. Doch von Anbieter zu Anbieter kann dies auch variieren. Ebenso wichtig wie die Vertragslaufzeiten sind die Kündigungsfristen. Diese betragen meist zwischen vier bis sechs Wochen. Bei Preiserhöhungen, die ohnehin nur bei Tarifen ohne Preisgarantie möglich sind, kann man von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Zuletzt sollte auch die Zahlungsweise beachtet werden. Es gibt die Möglichkeit, monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder sogar jährlich zu zahlen. Bei hohen Vorauszahlungen ist jedoch Vorsicht geboten. Besonders die jährliche Zahlungsweise wird jedoch von den Anbietern oftmals mit zusätzlichen Rabatten honoriert. Gleiches gilt auch, wenn der Verbraucher dem Gasanbieter die Einzugsermächtigung erteilt.